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Melissa Leo


Schauspielerin • Sprecherin
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Leben & Werk

Amerikanische Film- und Fernsehschauspielerin. Melissa Leo ist häufig nur in wenigen Szenen zu sehen, hinterlässt aber mit ihrer intensiven Darstellung nachhaltige Eindrücke. Die rothaarige Darstellerin spielt vorzugsweise skeptische, reife, desillusionierte, vom Leben gezeichnete erfahrene Frauen, die darüber nicht zynisch geworden sind, sondern sich gegenüber anderen Frauen solidarisch zeigen. Sie zeigt in vielen Filmen, wie hart es ist, sich in einer ausgeprägten Männerwelt durchzusetzen, so im Spielfilmdebüt „Streetwalkin“ (1984), wo sie als Mädchen aus der Provinz in New York zur Prostituierten wird und ihren Zuhälter erschießt. Zwanzig Jahre später ist sie in Tommy Lee Jones‘ meisterhaftem Spätwestern „The Three Burials of Melquiades Estrada“ (2005) an der mexikanisch-amerikanischen Grenze als Besitzerin eines Diners gestrandet. Die Nacktszene auf dem Sofa mit dem Filmehemann fanden Leserinnen der „Washington Post“ überzeugend, weil sie sich wiedererkannten. „Burials…“ war nach Alejandro González Inarritus „21 Gramm“ (2003) die zweite Zusammenarbeit mit Drehbuchautor Guillermo Arriaga, den Leo schätzt, weil er sich in Frauen einfühlen kann und ihr mit der Rolle von Benicio del Toros gestresster Ehefrau eine Rolle nach Maß schrieb.

Melissa Leo spielte in über 60 Film- und TV-Arbeiten.

Als Computerspezialistin geriet sie in „Code of Ethics“ (1997) an einen Serienkiller. Sie kümmerte sich mit Tilda Swinton als Psychologin in „Stephanie Daley“ (2006) um Frauen mit totgeborenen Kindern und eine Frau, die ihr Baby umbrachte. In mehreren Filmen ist sie die Mutter von Teenagern in grauen Vorstädten, so in Holger Ernsts „The House is Burning“ (2006) und in „American Gun“ (2005). Sie war die besorgte Nachbarin von Robert De Niro und Dakota Fanning im Psychothriller „Hide and Seek“ (2004), Schwester von William Hurt im Kriegs-Drama „Zeit des Schicksals“ (1988) und Pionierfrau im Western-Drama „Little Jo – Eine Frau unter Wölfen“ (1997).

Melissa Leo wurde 1960 als Melissa Chessington Leo in New York geboren, absolvierte die State University of New York und fand sofort ein Engagement in der TV-Serie „All My Children“ (1984), das ihr eine Emmy-Nominierung einbrachte. Es folgten Auftritte in „Miami Vice“ (1988), „Law & Order„, „CSI“ und „The L Word“ (2005). Leo war die zickige Schwester von Scarlett O’Hara im „Vom Winde verweht„-TV-Sequel „Scarlett“ (1993). Populär wurde sie als knallharter, schlagfertiger Sergeant Kay Parker in der Cop-Serie „Homicide: Life on the Street“ (75 Folgen 1993 – 1997, ein Special 2000). Leo arbeitete mehrfach in den kammerspielartigen Tragikomödien von Henry Jaglom, so in „Always“ (1985), „Venice“ (1992), „Last Summer in the Hamptons“ (1995) und „Hollywood Dreams“ (2006).

Melissa Leo wurde mit dem Ensemble von „21 Gramm“ mit dem Preis der Filmkritiker von Phoenix und mit dem Ensemble von „Burials…“ mit dem Western Heritage Award ausgezeichnet.

Melissa Leo hat einen Sohn aus der Beziehung mit dem Schauspieler John Heard, der sie nach der Trennung mit Telefonterror und Stalking verfolgte und 1997 dafür verurteilt wurde.

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