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Babylon Berlin Poster

„Babylon Berlin“-Musik: Soundtrack im Stream & Infos zur Sängerin Nikoros


Sebastian Werner  

Der Titelsong „Zu Asche, zu Staub“ der Event-Serie „Babylon Berlin“ ist mindestens genauso beeindruckend wie der Auftritt von Interpretin Nikoros. Wir haben den Soundtrack sowie alle Infos zur Sängerin Severija Janušauskaitė für euch.

Die Szene im Tanzcafé „Moka Efti“ gehört zu den großen Highlights der zweiten Episode von „Babylon Berlin“: Eine androgyne Gestalt mit dünnem Oberlippenbärtchen erscheint auf der Bühne und bringt mit ihrem Song „Zu Asche, zu Staub“ den Saal zum Kochen. Auch als Titelsong ist das Lied zu hören. Der Neo-Chanson stammt unter anderem aus der Feder von Autor und Regisseur Tom Tykwer. Der hatte bereits 1998 mit dem selbst komponierten Soundtrack zu seinem Film „Lola rennt“ einen Charterfolg gelandet.

Das ist ihm und seinen Kollegen Nikko Weidemann und Mario Kamien mit „Zu Asche, zu Staub“ nun erneut gelungen: Das Lied führt die aktuellen Download-Charts von Amazon und iTunes an. Außerdem erhielten die drei Anfang 2018 für ihre Komposition den Grimmepreis für die Beste Filmmusik. Im offiziellen Video zum Titelsong von „Babylon Berlin“ haben die Macher Szenen aus der Serie mit dem energetischen Auftritt von Sängerin Nikoros vermischt.

Mittlerweile sind ein paar Remix-Versionen des Lieds auf YouTube erschienen. Diese halten wir für die gelungenste:

Zu Asche Zu Staub – Parov Stelar Remix

Bei Amazon gibt es den offiziellen  als MP3, CD und sogar als LP zu kaufen. Darauf sind viele weitere Songs von Tom Tykwer zu hören. Kunden von Spotify können alle Songs der Serie gleich hier bei uns streamen.

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„Babylon Berlin“: Wer ist die Sängerin?

Hinter dem Synonym Nikoros steckt die russische Schauspielerin und Komponistin Severija Janušauskaitė. Sie wurde 1981 in Litauen geboren und besuchte schon als Schülerin die Musikschule und verschiedene Kunstkurse. Bald entwickelte sie eine Leidenschaft für Klavier und Gesang und komponierte schließlich erste Lieder für verschiedene Theaterstücke. 2005 schloss Janušauskaitė die Litauische Akademie für Musik und Theater ab und spielte bereits 2006 ihre erste Hauptrolle in dem Theaterstück „Woman from the Past“.

Ab 2007 startete die Schauspielerin ihre Filmkarriere und erlangte in Russland unter anderem als Hauptdarstellerin des Dramas „Zvezda“ („Der Stern“) und durch zahlreichen Serien große Bekanntheit. Ihre Rolle in „Babylon Berlin“ gehört ihrer Aussage nach zu den unvergesslichsten ihrer bisherigen Karriere. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin ist sie als Komponistin, Kostümdesignerin und Model tätig.

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