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My Big Fat Greek Summer


  1. Ø 4
   2008
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My Big Fat Greek Summer Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

My Big Fat Greek Summer: Feelgood-Reise-Komödie durch Athen, Delphi und Olympia mit "My Big Fat Greek Wedding"-Star Nia Vardalos.

Georgia ist unglücklich über ihr Single-Dasein als Tour-Guide in Athen. Gerade hat sie es auch noch mit einer besonders anstrengenden Gruppe von Touristen zu tun, die sie via Bus – und der ist nicht besonders luxuriös – in einer Woche quer durch das Land und seine wichtigsten Artefakte führt. Sie hat u. a. ein paar ewig betrunkene Australier und ein schlechtgelauntes spanisches Damen-Duo und übereifrige Pensionisten am Hals. Immerhin ist der Busfahrer ganz sympathisch und ansehnlich und auch die Gruppe wächst im Laufe der Reise langsam zusammen.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Unter dem Titel „My Big Fat Greek Summer“ kommt diese Touristenkomödie in die deutschen Kinos, damit sofort klar ist, wer Hauptdarstellerin Nia Vardalos ist. Sie spielte die griechisch-amerikanische Braut in der Erfolgskomödie „My Big Fat Greek Wedding“. Der neue Film, der von Regisseur Donald Petrie und Drehbuchautor Mike Reiss stammt, ist aber keine Fortsetzung und unterscheidet sich auch sonst ziemlich deutlich von dem lustigen „My Big Fat Greek Wedding“. Hier wird eine klischeehafte Griechenlandreise wie aus dem Bilderbuch unternommen, mit einigen netten Touristenwitzen und dem Zwang zur guten Laune.

    Die antiken Stätten, der blaue Himmel und die gewundenen Küstenstraßen sind die reine Werbung für einen Griechenland-Urlaub, aber nicht Garanten für eine gute Geschichte. Das Filmteam durfte sogar erstmals auf der Akropolis drehen. Schade nur, dass sich die Filmtouristen die meiste Zeit für die schöne Kulturkulisse gar nicht interessieren. Richard Dreyfuss als der alte Tourist Irv schafft es immerhin, die Gruppe neugierig auf seine Sprüche als Orakel von Delphi zu machen.

    Nia Vardalos ist immer attraktiv geschminkt als Reiseführerin Georgia. Sie wirkt gleichzeitig femininer und reifer als in ihrer Rolle in „My Big Fat Greek Wedding“. Leider aber posiert sie diesmal die meiste Zeit wie für die Fotoapparate ihrer Touristengruppe: lächelnd, gutmütig, leicht tollpatschig und mit gespieltem Interesse. Ihre laienhafte Darstellung funktioniert hier nur bedingt und je mehr die Handlung harmonische Züge annimmt, desto stärker geht einem die zur Schau gestellte Naivität auf die Nerven.

    Georgia spricht sowohl Griechisch, als auch Englisch. Das kommt ihr zugute, wenn sie die bösen Kommentare eines Souvenirverkäufers so übersetzt, dass sie für die Ohren seiner Kunden geeigneter werden. Die Touristen ihrer Reisegruppe sind Amerikaner, Australier, Engländer und bilden eine bunte Mischung vergnügungshungriger Urlauber. Eine kleptomane Rentnerin, ein keifendes Ehepaar mit schlecht gelaunter Tochter, bindungswillige Singlefrauen, ein arbeitssüchtiger junger Mann und eben Witzereisser Irv halten die arme Georgia auf Trab. Der Busfahrer Procopi tut anfangs so, als verstünde er kein Englisch, aber dann entwickelt er immer mehr Interesse an Georgia.

    Zu den gelungenen Einfällen der Geschichte gehören die humorvollen Seitenhiebe auf kaputte Reisebusse, baufällige Hotels und schlecht gelauntes Personal, wie es auch in Griechenland hin und wieder vorkommen soll. Auf der anderen Seite verhalten sich die Touristen so kaufsüchtig, borniert und peinlich, als wären sie Figuren aus den schlimmsten Albträumen Einheimischer. Das führt immer wieder zu komischen Situationen, die aber zunehmend in idyllische Auflösungen gezwängt werden.

    Fazit: Mittelmäßige Touristenkomödie mit Nia Vardalos als Reiseführerin in Griechenland.
  • In Griechenland angesiedelte romantische Komödie mit Nia Vardalos, die 2002 mit der Indie-Produktion „My Big Fat Greek Wedding“ einen Überraschungshit verbuchen konnte.

    Auch wenn die Hauptdarstellerin diesmal darauf verzichtete, das Drehbuch beizusteuern und inzwischen hollywoodgemäß schlanker, ranker und attraktiver anzusehen ist, so sind doch einige Elemente beim Alten geblieben. Selbst wenn es sich offiziell nicht um eine Fortsetzung handelt, könnte man doch meinen, dass Protagonistin Georgia synonym mit Toula aus „Wedding“ sei – so ähnlich sind sich die beiden Figuren und ihr langhaariger Love Interest.

    Statt wie ihre griechische Vorgängerin in einer Reiseagentur in Amerika arbeitet die alleinstehende amerikanische Georgia als Reiseführerin in Griechenland. Ungerecht behandelt wird sie nicht vom knorrigen Papa, sondern von der eigenwilligen Chefin, die Georgias schleimigen Kollegen Niko bevorzugt. Deswegen bekommt sie immer die unangenehmsten Touristen und den abgewracktesten Reisebus. Selbst Fahrer Poupi mit Vollbart und wilder Mähne lässt zu wünschen übrig, wie es scheint. Doch natürlich kommt, den Genreklischees entsprechend, alles anders als man denkt. So entpuppt sich die Gruppe von Touris, bestehend aus krachigen Amis, arroganten Briten, ständig betrunkenen Aussies, zwei sexy geschiedenen Spanierinnen, senilen und kleptomanen Senioren und einem jovialen jüdischen Witwer (Richard Dreyfuss übernimmt die substantiellste Nebenrolle) letztlich als ein Haufen netter Menschen, die durch eine Reihe von Pleiten, Pech und Pannen und eine Beinah-Katastrophe zusammengeschweißt werden. Der Fokus richtet sich jedoch darauf, wie die vom Leben enttäuschte Georgia ihr „Kefi“ („Austin Powers“ würde es als „Mojo“ bezeichnen) zurückgewinnt. Nicht unerheblich dazu bei trägt der nach Rasur und Haarschnitt äußerst ansehnliche Poupi, in den sie sich nach anfänglicher Zurückhaltung mächtig verliebt. Gleichzeitig wird dem Publikum eine pittoreske Tour der Hauptattraktionen Griechenlands geboten, welche die Akropolis, den Tempel von Delphi und Olympia umfassen. Milde Kulturkonflikte stehen auf der Tagesordnung, und auch ein uralter Homosexuellen-Joke wird eingebaut. Insgesamt überschreitet die Inszenierung von RomCom-Spezialist Donald Petrie („Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen?“) zwar kaum Sitcomniveau (das Drehbuch verfasste „Die Simpsons“-Skripter Mike Reiss), doch die lockere Situationskomik, die Chemie zwischen Vardalos und ihrem Filmbeau sowie der Charme Griechenlands bieten kurzweilige Zerstreuung. Zum zweiten Mal wird der Boxoffice-Blitz allerdings nicht einschlagen. ara.

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